„Michael Kohlhaas“
Schauspiel
Heinrich von Kleist
Premiere: 16. September 2016

Bühnenfassung und Regie: Frank Weiß

Der Rosshändler Michael Kohlhaas, „einer der rechtschaffensten und zugleich schrecklichsten Menschen seiner Zeit“, wird unrechtmäßig um zwei seiner Pferde gebracht. Bei seinem Versuch, sich Gerechtigkeit zu verschaffen, scheitert er. Vom Staat alleine gelassen, entschließt er sich zur Selbstjustiz und verliert dabei jedes Maß.

Der Fall Kohlhaas wirft die Frage auf, ob durch Gewalt überhaupt Gerechtigkeit hergestellt werden kann. Welche Mittel bleiben dem Bürger, wenn der Staat seiner Pflicht, Gerechtigkeit zu schaffen, nicht nachkommt? Auf welche Seite würden wir uns schlagen, wenn die Ungerechtigkeit in unser Leben tritt? Würden wir schweigen oder kämpfen? Wie weit wären wir bereit zu gehen?
(Prinzegenttheater)

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