R. Möst, G. Alt und D. Stock
© Arno Declaire
„Ende gut, alles gut“
Schauspiel
William Shakespeare
Premiere: 3. Februar 2018

Regie: Robert Schuster

Shakespeares dunkle Komödie über Liebe, Verlangen und Geschlechterrollen ist ein Geheimtipp. Und Helena die vielleicht verblüffendste Frauenfigur, die Shakespeare je schrieb. Helena liebt Bertram. Doch der junge Graf erwidert ihre Gefühle nicht. Schließlich ist sie nur die Tochter eines verstorbenen Arztes und seiner nicht würdig. Aber als es Helena gelingt, den sterbenskranken König zu heilen, gewährt dieser ihr wie versprochen ein einmaliges Privileg: Sie darf sich ihren Ehemann selbst aussuchen – und wählt Bertram. Dem Wunsch eines Königs widerspricht man nicht, also willigt Bertram ein. Doch noch bevor sie die erste Nacht miteinander verbringen, flüchtet er. Lieber zieht er in den Krieg, als sein Leben mit Helena zu teilen. Von dort schickt er seiner frisch Vermählten einen Brief: Erst wenn sie seinen Ring trägt, den er niemals ablegen will, und ein Kind, dessen Vater er ist, wird er sich in sein Schicksal als ihr Ehemann fügen. Helena aber lässt sich weder von diesen unerfüllbaren Bedingungen noch von Bertrams unverhohlener Abneigung entmutigen. Denn sie weiß, was sie will – und auch, welche Tricks nötig sind, um es zu bekommen.

Robert Schuster (*1970) inszeniert Oper und Schauspiel u. a. in Basel, Bremen, Freiburg, Leipzig, am Deutschen Theater Berlin und am Schauspiel Frankfurt. Am Schauspielhaus Bochum war zuletzt seine internationale Produktion „Kula – nach Europa“ zu sehen. Er ist Professor für Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin.
(Schauspiel Bochum 2017/18)

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