„La Cenerentola“
Oper
Gioacchino Rossini

La Cenerentola, so wird das arme Aschenputtel in Rossinis gleichnamiger Oper genannt. Auch sie hat einen hartherzigen Stiefvater und zwei missgünstige und selbstsüchtige Stiefschwestern, die ihr das Leben schwer machen. Doch anders als im Märchen sind ihre Verwandlung zu einer schonen Dame, in die sich der Prinz Don Ramiro verliebt, und dessen Verkleidung als Diener, der so unerkannt um ihre Zuneigung wirbt, die Drehpunkte einer turbulenten Märchenkömodie, deren Zauber von der temperamentvollen, in schillernden Farben glänzenden Musik ausgeht. Jean-Pierre Ponnelle, der große Opernmagier, lies sie in seiner legendären Inszenierung durch szenischen Witz, Eleganz und Humor in praller Schönheit erstrahlen.

ERSTER AKT

In einem baufälligen Schloss lebt Don Magnifico mit seinen Töchtern Clorinda und Tisbe und seiner Stieftochter Angelina, die wie eine Magd leben muss und darum Aschenbrödel (Cenerentola) genannt wird. Ihr gesamtes Vermögen hat der Baron verbraucht und hofft nun auf eine reiche Heirat seiner Töchter.
Alidoro, der Erzieher und Vertraute des Prinzen Don Ramiro, sucht für seinen Herrn eine passende Braut. Als Bettler verkleidet kommt er in Magnificos Haus, wo ihn die beiden Schwestern herzlos abweisen, während Angelina Mitleid für ihn empfindet.
Hofleute geben bekannt, dass der Prinz sich mit Heiratsgedanken trägt und alle jungen Damen des Landes auf sein Schloss einlädt.
Das versetzt die beiden Schwestern in große Aufregung. Don Magnifico sieht seinen Traum erfüllt: Er wird Schwiegervater des Prinzen.
Ramiro, der von Alidoro über die Verhältnisse in Hause Magnifico unterrichtet wurde, erscheint in der Kleidung seines Dieners Dandini und ist von Angelina sofort fasziniert.
Dandini hat sich im Gegenzug als Prinz verkleidet und ist gekommen, um Magnificos Töchter zu hofieren und zu „seinem“ Fest einzuladen. Angelina fleht Don Magnifico an, sie auch zu diesem Fest gehen zu lassen, doch er lehnt schroff ab. Da erscheint Alidoro, der Kenntnis davon hat, dass drei Töchter im Hause leben. Magnifico erklärt die dritte Tochter kurzerhand für tot und eilt mit Clorinda und Tisbe zum Fest. Alidoro tröstet Angelina und verspricht ihr, sie auf das Fest zu bringen.
Im Schloss empfängt Dandini, noch immer als Prinz verkleidet, Don Magnifico und ernennt ihn zum Kellermeister. Seinem Herrn Don Ramiro berichtet er von der Unverschämtheit und Eiteklkeit der beiden Schwestern. Eine verschleierte Dame wird angekündigt. Als die Unbekannte ihren Schleier lüftet, sind alle erstaunt bzw. betroffen, wie sehr sie der unglücklichen Angelina ähnelt.

ZWEITER AKT

Trotz der Aufregung durch die unbekannte Dame bleibt Don Magnifico davon überzeugt, dass der Prinz eine seiner Töchter erwählen werde.
Don Ramiro stellt Angelina auf die Probe, indem er Dandini auffordert, ihr als Prinz einen Heiratsantrag zu machen. Doch Angelina lehnt ab, da sie ihr Herz schon an einen Diener vergeben habe. Sie will das Schloss verlassen und gibt Ramiro ein Armband. Wenn er nach ihr sucht, wird er sie an dem gleichen Armband, das sie immer bei sich trage, erkennen. Der Prinz schwört, sie wiederzufinden.
Dandini gibt sich Don Magnifico als Diener zu erkennen, der sich betrogen sieht.
Missmutig kehren Don Magnifico und seine beiden Töchter nach Hause zurück und finden Angelina an gewohntem Platz vor. Ein heftiges Gewitter zwingt Don Ramiro und seinen Diener Dandini, bei Magnifico Schutz zu suchen. Ramiro erkennt das Armband, das Angelina trägt, und bittet um ihre Hand. Vergebens preist Magnifico seine anderen Töchter an. Ramiro nimmt Angelina mit auf sein Schloss. Sie bittet ihn, ihrem Stiefvater und den Schwestern zu verzeihen. Alle sind von ihrer Großmütigkeit gerührt.
(Deutsche Oper am Rhein)

Termine & Bestellung

Sonntag,
13.01.2019
Theater Duisburg  |  18.30 Uhr - 21.30 Uhr
La Cenerentola
Oper  Gioacchino Rossini
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