„Die Welt der Söhne“
Konzert
D.P.E. Bach, J. Chr. Bach , J. Haydn

Carl Philipp Emanuel Bach
Hamburger Sinfonie B-Dur Wq. 182/2, H. 658
Flötenkonzert d-Moll H. 484.1
Johann Christian Bach
Sinfonie g-Moll op. 6,6
Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 52 c-Moll Hob. I:52

Elya Levin Flöte
Gottfried von der Goltz Leitung

„Er ist der Vater, wir sind die Bubn“, soll Wolfgang Amadeus Mozart über Carl Philipp Emanuel Bach gesagt haben. Denn nicht Johann Sebastian, sondern seine Söhne waren es, die die musikalisch aufregende Zeit an der Schwelle zwischen Barock und Klassik maßgeblich beeinflussten. Sie stürmten und drängten in neue Tonsprachen und Musikstile: „Galant“ wurde nun komponiert und „empfindsam“, weg von der barocken Strenge, hin zu mehr Leichtigkeit und Gefühl. Besonders nachhaltig prägten der zweitälteste Bach-Sohn Carl Philipp Emanuel und der jüngste, Johann Christian, ihre Zeitgenossen. Sie interpretierten diese neue, freie Art zu komponieren auf unterschiedliche Weise und inspirierten unter anderem Joseph Haydn in Wien, der ihre Arbeit weiter entwickelte. Die Söhne des großen Barock-Meisters Bach und ihre Fortführung in der Klassik – mit dieser kleinen Zeitreise beschließen wir unsere Barock-Reihe.
(Folkwang Kammerkonzerte)

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