„2. Sinfoniekonzert“
D-Moll
Brahms, Mozart, Sibelius

Klavier und Leitung: Stefan Vladar

Johannes Brahms (1833 - 1897)
Tragische Ouvertüre D-Moll op. 81

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 20 D-Moll KV 466

Jean Sibelius (1865 - 1957)
Sinfonie Nr. 6 D-Moll op. 104


Als „schwermütig“ und „heroisch“ wird die Tonart d-moll von den Musikgelehrten der Mozart-Zeit beschrieben. Mozart wählte sie als Untergrund für sein Requiem und den „Don Giovanni“. Und auch in seinem Klavierkonzert Nr. 20 sorgt d-moll für große seelische Anspannung. Bei der Uraufführung dirigierte Mozart das Orchester vom Klavier aus. Ihm tut es der Österreicher Stefan Vladar gleich. Er ist ein international gefragter Pianist und Chefdirigent des Wiener Kammerorchesters.
„Schwermütig“ und „heroisch“ – diese Charakterisierungen passen perfekt zu der „Tragischen Ouvertüre“ von Brahms. In den schroffen Klippen und Kanten dieser Musik vermuteten Zeitgenossen einen Vorklang zu einer „Hamlet“- oder „Faust“-Oper. Der finnische Komponist Jean Sibelius hätte in den langen Winternächten seiner Heimat allen Grund gehabt, eine besonders finstere d-moll-Sinfonie zu schreiben. Stattdessen überrascht seine Sechste mit Leichtigkeit und Grazie. Sie erinnert, so Sibelius, „an den Duft des ersten Schnees“.
(Musiktheater im Revier 2018/19)

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